Mehrgenerationenhaus Johanneshaus, Martinusstraße 5a, 54411 Hermeskeil
Vortrag in Kooperation mit dem MGH:Essen und Trinken am Lebensende

Vortrag in Kooperation mit dem MGH Hermeskeil am 02. November 2026 um 16.00 Uhr im Mehrgenerationenhaus
Wenn sich ein Mensch dem Lebensende nähert, verändert sich häufig auch sein Bedürfnis nach Essen und Trinken. Viele schwerstkranke und sterbende Menschen essen und trinken zunehmend weniger oder lehnen Nahrung und Flüssigkeit schließlich ganz ab. Für Angehörige und Begleitende ist dies oft schwer zu verstehen und kann Sorgen, Unsicherheit und viele Fragen auslösen.
Doch dieser Prozess gehört häufig zum natürlichen Verlauf des Sterbens. Der Körper benötigt immer weniger Energie und Flüssigkeit. Das Nachlassen von Hunger und Durst ist daher meist kein Zeichen von Leiden, sondern Ausdruck einer tiefgreifenden körperlichen Veränderung. In der letzten Lebensphase kann eine verminderte Flüssigkeitsaufnahme sogar dazu beitragen, bestimmte Beschwerden zu lindern und das Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.
In diesem Impulsvortrag erfahren Sie, welche körperlichen Veränderungen am Lebensende auftreten, warum Essen und Trinken oft weniger werden und wie Angehörige sterbende Menschen in dieser Zeit liebevoll begleiten können. Ziel ist es, Verständnis zu schaffen, Ängste abzubauen und Orientierung im Umgang mit dieser besonderen Lebensphase zu geben.
Frau Margit Düpre und Frau Nadine Hoffeld, beide PalliativeCare Fachkraft bei SAPVCARE, geben einen einfühlsamen und praxisnahen Einblick in dieses wichtige Thema. Die SAPV CARE verfolgt das Ziel, die Lebensqualität der Erkrankten bis zuletzt durch Professionalität und Menschlichkeit zu erhalten. „Unser Anspruch ist eine medizinisch exzellente Versorgung, die den Menschen in seiner Würde in den Mittelpunkt stellt“, betont der Geschäftsführer der SAPV CARE, Silvio Lorek.
Diese Veranstaltung richtet sich an Angehörige, Interessierte und alle, die Menschen am Lebensende begleiten. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen, Austausch und persönliche Gespräche, auch mit weiteren Kooperationspartnern des MGHs.
