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In dankbarer Erinnerung an ein Leben für Gott und die Menschen:Schwester Ansfrieda im 75. Jahr ihres Ordenslebens verstorben

Der Pastorale Raum Hermeskeil trauert um Schwester Ansfrieda, die über viele Jahrzehnte ihrer Berufung als Ordensfrau treu gefolgt ist und nun in Gottes ewige Heimat gerufen wurde.
Ansfrieda
Datum:
15. Okt. 2026
Von:
Silvia Scherer

Schwester Ansfrieda (Katharina Breit aus Thomm) wurde am 19. August 1929 in Thomm als sechstes von zehn Kindern geboren.

Ihre Berufung fand Schwester Ansfrieda bereits in jungen Jahren. „Es gab Ordensschwestern bei uns in Thomm, sie wurden mir zum Vorbild“, erzählte sie. Nachdem sie, wie viele Mädchen ihrer Generation, den Haushalt erlernt hatte, besuchte sie eine Krankenpflegeschule. Im Jahr 1951 trat sie in den Orden der Borromäerinnen ein.

Mehr als zehn Jahre wirkte sie im Krankenhaus in Boppard.

1970 wechselte sie an das St.-Josef-Krankenhaus in Wuppertal-Elberfeld. Zunächst pflegte sie in der damaligen Kinderklinik die jungen Patienten, später betreute sie auf der chirurgischen Abteilung Unfallpatienten. Es war eine schöne Zeit, wie sie selbst sagte, und ihre Aufgabe bedeutete für sie weit mehr als nur Arbeit.

Schwester Ansfrieda war ihrer Heimat sehr verbunden. So oft sich die Gelegenheit bot, besuchte sie ihre Mutter und ihre Geschwister und genoss die Spaziergänge in der Natur.

Während ihrer Ordenszeit besuchte sie Rom, Israel und Lourdes.

Sie begegnete allen Menschen mit Freundlichkeit und Herzlichkeit.

Im Oktober 2010 führte ihr Weg in das Schwesternhaus St. Elisabeth in Auw an der Kyll.

Im Jahr 2023 feierte Schwester Ansfrieda ihr 70-jähriges Professjubiläum.

Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie im Haus Maria Frieden in Trier-Petrisberg sowie im Mutterhaus in Trier.

Wir danken Gott für das Leben und Wirken von Schwester Ansfrieda und vertrauen sie seiner barmherzigen Liebe an. Möge sie ruhen in seinem ewigen Frieden.