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Neun Infotafel informieren über das Leben des Martin von Tours

Im Mai 2023 wurden neun Infotafeln, die zwischen Hermeskeil und Reinsfeld an der Wegstrecke des europäischen Kultur- und Pilgerweges Via St. Martini aufgestellt wurden, feierlich eingeweiht. Diese Infotafeln berichten über das Leben des Martin von Tours – von seiner Soldatenzeit über seine Anfänge als Mönch bis hin zu seiner Bischofszeit, in der er viel unterwegs war. So hielt er sich unter anderem auch mindestens dreimal in Trier auf.
Das Bild zeigt die Eröffnung des Wegstücks mit den Informationstafeln im Mai 2023. Auch durch die Verbandsgemeinde Hermeskeil verläuft der Martinusweg. Zwischen Hermeskeil und Reinsfeld informieren Tafeln über das Leben des hl. Martin.
Datum:
21. Mai 2026
Von:
Silvia Scherer

Mit diesen Infotafeln hat der Hochwald etwas Einmaliges. Sie sind vom Bistum Rottenburg-Stuttgart gestiftet worden, das die Federführung für den europäischen Kultur- und Pilgerweg in Deutschland innehat. Gleichzeitig ist die Wegstrecke mit kleinen Hinweisschildern ausgestattet worden, sodass die ca. … km lange Strecke entspannt zu gehen ist.

Neben den großen Infotafeln ist der Weg auch mit vielen kleinen Schildern ausgestattet.

Christoph Eiffler ist einer der Initiatoren für das Aufstellen der Informationstafeln. Er weiß zu erzählen: „2005 hat der Europäische Rat beschlossen, einen europaweiten Kultur- und Pilgerweg auszuweisen. Der Gedanke des Teilens und der Solidarität ist ein Wert, der alle Länder Europas miteinander verbindet.“ Aber erst 2016 sei der Plan in unserer Region umgesetzt worden.

Christian Heinz berichtet: „Das Bistum Trier hat bei der Streckenführung darauf geachtet, so viele Martinskirchen und Orte wie möglich zu verbinden. So ist Hermeskeil mit der Martinuskirche ins Spiel gekommen, Reinsfeld mit der St.-Martinus-Schule, die eine positive Rolle im Leben von Kindern spielt. Gleichzeitig wurden auch kulturelle Orte einbezogen. So führt der europäische Martinusweg auch über den Ringwall in Nonnweiler, und auch die Gedenkstätte in Hinzert ist eingebunden.“

„Es werden vor allem vorhandene Wege genutzt“, erklärt die Leiterin der Tourist-Information Hermeskeil, Valérie Dengler, zur Hochwälder Etappe. Timo Zink, der neue Wegewart des Erholungsgebietes Hochwald, gewährleistet die Pflege, zum Beispiel durch Freischneidearbeiten.

Ricarda Ahmetovic von der Tourist-Information war als eine der Ersten auf dem Martinusweg unterwegs. Sie freut sich über die neun Infotafeln, die vom Bistum Rottenburg-Stuttgart zur Verfügung gestellt wurden, und über die kleinen Richtungsschilder. „So erfahren nicht nur Pilger, sondern auch Wanderer ohne religiösen Hintergrund, dass Martinus auch mehrfach in Trier war“, nennt sie ein Beispiel, warum man diese Informationen nutzen sollte.

Christian Heinz dankte Ricarda Ahmetovic, ohne deren Einsatz die neue Konzeption nicht zustande gekommen wäre, sowie den Mitarbeiterinnen der Tourist-Information für ihre tatkräftige Unterstützung, dem Wegewart, der Verbandsgemeinde und den vielen Ortsgemeinden entlang des Weges ebenso wie dem Bistum Rottenburg-Stuttgart, namentlich Achim Wicker, dem Geschäftsführer der Martinusgemeinschaft, der eigens zur Eröffnung angereist war, sowie der Stiftung „Glauben leben“ im Bistum Trier.